Das John-Lennon Gymnasium in Berlin veranstaltet jährlich einen "Lennon Tag" zum Geburtstag des Künstlers, 2008 am 14. Oktober. Dieses mal hat sich eine Arbeitsgruppe - wie bei Schule üblich nicht öffentlich - der 9. Klasse, unter Leitung des Kunst-Lehrers Torsten Kluge, mit der Lennon-Chapman Geschichte beschäftigt.
Recherchen und Gesprächsthemen der Arbeitsgruppe (8:00-11:20):
- Chapman wollte auch andere Berühmte umbringen - Er wurde von einer Anti-Beatles-Kampagne beeinflusst - Lennon hat in New York vor seinem Hotel eine LP signiert - Lennon ging dann zum Radio, als er zurück kam, hat Chapman Lennon angesprochen, dann sechs mal geschossen; Yoko stand daneben - Chapman ist nicht geflohen & hat nichts bestritten - Er wurde [nach eigener Angabe] von dem Buch "Fänger im Roggen" (Salinger, Catcher in the Rye) beeinflusst [wegen der Aussage darin]: Wenn man eine berühmte Person umbringt, wird man selbst berühmt - Yoko die [blutverschmierte] Brille von Lennon fotografiert und später für das Cover einer LP benutzt - Der Tod Lennons war sofort in den Nachrichten, Meldung unterbrach ein Baseball-Spiel, ging wie ein Lauffeuer um die Welt - Mädchen hätten sich deswegen umgebracht [gem. Yoko Ono in einem Interview] - Ono hat Lennon zu einem Vegetarier gemacht - Yoko Ono's "Plastic Band" - Yoko Ono => Hexe - Yoko => Künstlerin - Chapman hatte Drogen genommen und Hardrock gespielt, ist Christ geworden, hat seine Freundin verlassen, dann psychisch durchgedreht; hat Lennon die Schuld für alles gegeben - 1966 Beatles: "Wir sind berühmter als Jesus!" - Chapman hatte eine Frau [Japanerin], die fast wie Yoko Ono aussah - Todesstrafe nein, mit ca. 30 Jahren frei [Empfehlung der Teilnehmer] - nächste Begandigung => frei, entweder auf Bewährung oder [sollte in] Psychiatrie [Empfehlung] - erstmal Psyche prüfen - Vielleicht [wurde] durch die Aufmerksamkeit [ob des Mordes] Chapmans Problem (Psychose) gelöst - Was wäre wenn Yoko sagt: John wäre gleicher Meinung, weil sie fast gleich waren - John hätte [Chapman] früher freigelassen - John hätte sich geändert - Yoko Ono hat Angst vor Chapman